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🌸 Was wirklich passiert, wenn ich Mulabandha spüre


Oder: Warum dieser kleine Moment im Becken alles verändert


Ich erinnere mich noch, wie ich das Wort Mulabandha zum ersten Mal gehört habe.

Klang wie Zaubersprache – irgendwie geheim, irgendwie kompliziert.

Heute weiß ich: es ist nichts Mystisches.

Es ist mein Körper. Ganz real. Ganz fühlbar.



💫 „Mula“ heißt Wurzel – und genau so fühlt es sich an


Wenn ich im Yoga den Beckenboden leicht anhebe, spüre ich, wie sich mein Körper von unten nach oben sammelt. Als würde ich mich aus der Erde heraus aufrichten.


Dieses Wort Mulabandha beschreibt genau das:

„Mula“ = Wurzel, „Bandha“ = Verschluss oder Halten.

Aber es geht nicht ums Verkrampfen, sondern um ein bewusstes inneres Heben –

wie ein leises „Ich bin da“.



⚙️ Und was passiert da wirklich im Körper?


Wenn ich den Beckenboden sanft aktiviere, reagiert mein ganzes System.

Das Zwerchfell oben, der Bauch vorne, der Rücken hinten –

alles beginnt zusammenzuarbeiten. Es ist, als würde mein Körper sagen:

„Ich hab mich wieder gefunden.“


Dieses kleine Anheben hilft, den Druck im Bauchraum zu balancieren.

Dadurch wird meine Wirbelsäule stabil,mein Atem bekommt mehr Raum,

und innerlich entsteht ein Gefühl von Leichtigkeit und Stärke zugleich.



🌬️ Atem, Wellen, Vertrauen


Ich spüre, wie der Atem durch mich fließt:

Beim Einatmen weitet sich alles unten, beim Ausatmen hebt es sich wieder.

Ich bewege nicht nur Muskeln – ich bewege Vertrauen.


Manchmal breitet sich dabei Wärme im unteren Rücken aus,

eine sanfte Energie, die nach oben steigt.

Das ist keine Esoterik – das ist einfach mein Nervensystem, das entspannt.



🌿 Warum Mulabandha so guttut


Dieser kleine Moment im Beckenboden ist für mich wie ein Reset.

Ich werde präsenter. Ich spüre meine Füße besser.

Ich atme bewusster.

Und ich fühle mich gehalten – von innen.


Wenn ich Mulabandha setze, halte ich nicht fest.

Ich öffne mich – von der Wurzel bis zum Atem.



💗 Fazit


Mulabandha ist kein schwieriges Konzept.

Es ist eine Erinnerung:

Dass Stabilität nicht aus Anstrengung kommt, sondern aus Bewusstsein.

Dass die Wurzel in uns lebt. Und dass manchmal ein kaum spürbarer Impuls reicht, um den ganzen Körper in Harmonie zu bringen.


Namaste Nelia

 
 
 

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